Chef hatte Osterferien

Jetzt sind sie schon wieder vorbei die Ferien. 2 Wochen in drei verschiedenen Bergen, viel Natur, 2 Ostereier, ganz viel Sonne incl. roter Nase und noch mehr Schnee. Was will man mehr? Von Badehose bis Schneeanzug war alles dabei.

Auf dem Weg nach Meran haben wir 2 Tage Zwischenstation in Balderschwang gemacht. Hier kann ich nur wärmstens das Hotel Ifenblick empfehlen. Nette Gastgeber, inmitten der Natur gelegen und das Wichtigste: Hervorragende Vegane Küche. Hotelseits werden geführte Wanderungen angeboten und so staunt man, was selbst ein so „kleines Kaff“ alles zu bieten hat.

Über Meran muss man nicht viel Worte verlieren. Beeindruckende Natur, ein hübsches Städtchen und viel ganz viel Lebensqualität. Das mediterrane Flair ist schon bemerkenswert. Kleiner Negativpunkt: Ganz Tirol scheint zur Zeit aus Apfel zu bestehen. Wer soll das alles essen?

Der Rückweg wurde durch 3 Tage in Bad Tölz unterbrochen. Hier ist das Landhaus Theresa eine absolute Empfehlung wert. Ganz liebenswürdige und tolle Gastgeber, gemütliche Ferienwohnungen und veganes Essen runden das schöne Bild ab. Eine schöne Stadt und eine beeindruckende Natur machen das Angebot komplett.
Auch weil man in der Umgebung eine Menge unternehmen kann, wird uns Bad Tölz bestimmt mal wieder sehen.

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Tiertrophäen – Perversion im Kinderzimmer

Immer wieder stolpere ich über Produktpräsentationen und Kinderzimmerfotos der Hersteller, bei denen abgehackte Tierköpfe Tiertrophäen in Plüsch zu sehen sind. Und immer wieder packt mich das Grausen beim Anblick dieser Bilder. Nicht nur wegen der dargestellten Perversion, sondern auch wegen unseres Stumpfsinnes, den wir damit zur Schau tragen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Im Folgenden möchte ich auch kurz erklären, warum ich persönlich diese Form der Kinderzimmerdekoration für schlimm halte und wir demenstprechend auch nie auf die Idee kommen würde solche Symbole einer fragwürdigen Haltung zu Tieren zu verkaufen.

Es gibt Menschen, die empfinden Freude daran, Tiere aus Spass und Sport zu ermorden. Ein Symbol dieser zweifelhaften Freizeitgestaltung sind die abgetrennten Köpfe der getöteten Tiere, die dann als Wandschmuck herhalten müssen. Das Fatale daran: Viele der Tiere sind vor dem Aussterben bedroht. Dieser Umstand führt nicht etwa zu Einsicht sondern zu einer Zuspitzung dieser Perversion: Es werden extra Tiere gezüchtet, um den Jagdtrieb zweifelhafter Sportler und heimtückischer Freizeitgestaltler befriedigen. Denn damit kann man Geld verdienen. Das alleine reicht in den meisten Fällen schon aus Ethik und Moral hinter sich zu lassen.

Ich empfinde es als perverse Verniedlichung, wenn nun diese Symbole dieses sinnlosen Mordens in Plüsch transformiert im Kinderzimmer unserer Kinder an der Wand hängen. Denn die Botschaft und Selbstverständlichkeit hinter dieser Dekoration ist fatal.
Abgesehen von der Verharmlosung, wachsen unsere Kinder mit dem Bewusstsein auf, dass Tiere nicht mehr als Gebrauchsgut sind, die bestenfalls – neben der Currywurst – als geschmacklose Dekoidee herhalten dürfen. Schlimmer noch: Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Umgang zu einer Abstumpfung führt.
Tragisch auch, dass es sich eben in den meisten Fällen um die Wildtiere handelt, die von der Ausrottung bedroht sind und zu denen wir ausser Abenteuerbildern keinen Bezug haben.
Selten sehe ich abgetrennte Hunde-, Katzen-, oder Hasenköpfe im „Portfolio“. Warum?
Ich kann nur an alle appellieren: Sind Sie sich der Tragweite und Symbolik dieses Umgans mit Tieren und deren Bildern bewusst.
Gehen Bilder gequälter Kreaturen durch die Medien, fühlen wir uns alle be- und getroffen. Es gibt keinen guten Grund diese Qualen zu verniedlichen und dann zur Schau zu stellen.

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Chef macht frei

7 Wochen werde ich jetzt Sommerpause machen. Demnächst geht es 3 Wochen in – bzw. auf – die zweite Heimat. Und danach werde ich noch 3 Wochen die Schulferien geniessen.
Ab August geht es dann für mich (hier) weiter.

Also dann – bis später …

juist

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