1 Jahr neuer Online Shop

Vor so ungefähr einem Jahr sind wir mit unserem neuen Online Shop an den Start gegangen. Wir hatten damals nach über 10 Jahren Oxid verlassen und auf Shopware gesetzt. Im Zuge der Neuausrichtung haben wir uns dann auch auf einen Shop konzentriert und das Multi Shop Konzept aufgegeben.
Inzwischen kann man wohl von tragbaren neuen Erfahrungen und Unterschieden sprechen.

Positiv
Die Software läuft insgesamt stabiler. Und obwohl wir gefühlte 1ooo individuelle Anpassungen und Plugins integriert haben, hakt es nicht. Das war vorher ganz anders. Auch der Server – den wir direkt mit gewechselt hatten – läuft extrem stabil. Bisher null Ausfallzeiten.

Unsere traditionell niedrige Konversationsrate hat sich über Nacht mal eben um 50% gesteigert. Das war auch bitter nötig, weil die Besucher übergangsweise stark zurückgegangen sind.

Trotzdem mag uns der Google seit einem Jahr wesentlich mehr. Keine Ahnung, ob es eine manuelle Massnahme war, die uns wieder nach oben geschoben hat, oder einfach der neue Shop. Seitdem wir fatalistisch an die Sache rangehen und einfach nur versuchen einen guten Internetladen zu machen und die sogenannte Suchmaschinenoptimierung zu vergessen, läuft es wieder. Scheint die These zu bestätigen: „Mach die Seite für die Besucher und nicht für die Suchmaschinen“

Individuelle Anpassungen lassen sich mit der Shopware wesentlich einfacher und schneller auch selbst umsetzen. Auch visuelle Elemente sind wesentlich authentischer. Wer konzeptionell eher Läden hat, die auf visuelle Dinge setzen und/oder dies in den Vordergrund setzen will, sollte sich die Software unbedingt anschauen.

Negativ
Wie oben schon erwähnt gab es anfangs erhebliche Einbussen. Zum einen sind wir natürlich in Sachen Bildersuche zerschossen worden, weil alle Produkt und Kategoriebilder neu generiert wurden und dementsprechend einen neuen Pfad haben. Wir hatten sehr viele Besucher über Bilder. Dummerweise scheint sich das nur langsam zu erholen.

Auch die Tatsache, dass plötzlich nur noch ein Internetladen da war und nicht mehr drei, hat sich natürlich auch bemerkbar gemacht.

Unser hauseigenes Bonussystem läuft nicht so, wie erwartet. Es wird zwar angenommen, aber ich hatte mir ehrlich gesagt mehr davon versprochen. Das zeigt im übrigen wieder einmal, dass zwischen Theorie und Praxis mitunter Welten liegen.

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Ständige Verfügbarkeit

Soziale Medien sind ja inzwischen für Jedermann ein Begriff. Und für uns Firmen sowieso. Denn in allen ein- und zweischlägigen Fachmagazinen wird man darauf hingewiesen, dass man die grossen Räder namens Instagram und Facebook mitdrehen muss, um nicht komplett unterzugehen.
Nun – ich persönlich habe dazu eine etwas andere Meinung, was uns aber nicht daran hindert mit zudrehen. Denn Instagram und Co. bieten ja durchaus auch einige Chancen. So eingefahren bin ich mit meiner Meinung nun ja auch nicht.
Die erste Herausforderung ist aber, dass sich mit einem mal die Kommunikationskanäle vervielfachen. Bisher gab es das schnöde Telefon, das Fax und natürlich die elektronische Post. In den letzten Jahren ist es allerdings Usus geworden auch über Facebook und Konsorten mit uns zu kommunizieren.
Dabei geht es nicht immer nur um grundsätzliche Fragen, sondern zum Grossteil auch um ganz spezifische Dinge, was Bestellungen, Kundenkontakte und ähnliches angeht. Das ist eine besondere Herausforderung, weil natürlich mit noch mehr Aufwand und „Manpower“ verbunden. Bis hierhin ist auch nicht schlimm. Ein bisschen kann man es ja auch lenken.
Problematisch wird es allerdings, wenn die Anfragen nicht nur rund um die Uhr und an jedem Wochentag incl. Wochenende und Feiertagen gestellt werden, sondern mit diesen Anfragen auch die Erwartung verbunden ist, dass man auch zeitnah zu antworten hat.
Und hier fängt es an, mir nicht mehr zu Gefallen. Denn ich finde, dass es auch in der schönen neuen Zeit durchaus Tabus und Grenzen gibt, die ich als Firma ziehen darf und muss, ohne, dass es mir negativ ausgelegt wird.
Wenn ich dafür kritisiert werde, dass wir Anfragen, die Sonntag morgen gestellt werden, nicht noch am Sonntag beantworten – und am besten innerhalb weniger Minuten – dann ziehe ich mir diese Kritik nicht an. Ich frage mich vielmehr, wie solche Erwartungen zu Stande kommen.
Und ich schlage wieder den Bogen zu einem meiner Lieblingsthemen. Wer soll diese Erwartungen bezahlen?

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Finde den Fehler

Wir wollen alle einen möglichst niedrigen Preis für die Sachen bezahlen.

Alle Sachen sollen bequem zu uns nach Hause geschickt werden.

Schön wäre, wenn das ohne Wartezeit geschieht – heisst die Dinge alle lagernd sind.

Sollte ein Teil aus einer Bestellung eine längere Lieferzeit haben, ist eine Splittung der Lieferung selbstverständlich – natürlich auch ohne Aufpreis.

Selbstverständlich sollen und müssen die Dinge gut verpackt sein

Der Versand soll idealerweise nichts kosten – auch wenn viel hundert Kilometer überbrückt werden müssen.

Dinge, die nicht gefallen sollen bequem und zurück gesendet werden können.

Auch das darf idealerweise nichts kosten.

Bei Fragen muss jederzeit jemand telefonisch erreichbar sein.

Mails sollten innerhalb kürzester Zeit beantwortet werden.

Mitarbeiter sollen und wollen von Ihrer Arbeit leben können.

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kinder räume Nachrichten

Wir haben jetzt einen eigenen Nachrichtenkanal. Er befindet sich im Internetladen und kümmert sich dementsprechend auch nur um Nachrichten aus Selbigen.

Soll heissen: dort erfährt man kurz und knapp, was es Neues gibt. Neue Sachen, neue Hersteller, neue Aktionen und eben alles, was mit dem Einkaufen zu tun hat.

Es gibt sogar einen Feed, den man abonnieren kann. Also ziemlich einfach.

kinder räume Nachrichten

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Neu: kinder räume Glossar

Es gibt eine neue Abteilung in unserem allseits bekannten Magazin. Und zwar haben wir eben genanntes um ein eigenes Glossar erweitert.
Warum? Darum Bei Kundenanfragen merken wir immer wieder, wie sehr wir im eigene Saft schmoren. Als „Fachidioten“ bemerken wir dann gar nicht, dass viele Begriffe in den Produktbeschreibungen nicht immer bekannt sind.
Vieles setzen wir dann unwissentlich als bekannt voraus. Uns so kam uns die Idee ein kleines aber feines Lexikon zu eröffnen, das viele Begrifflichkeiten kurz und knapp erklären soll.
Einiges haben wir schon an den Start gebracht. Allerdings steckt unser Lexikon noch in den Kinderschuhen und wird laufend erweitert.
Hier kann man schon mal einen kleinen Blick drauf werfen: kinder-räume glossar

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Neuer Onlineshop – erstes Fazit

Seit 3 Monaten läuft unser neuer Onlineshop jetzt. Ein guter Zeitpunkt, um ein erstes Fazit zu ziehen.
Denn es war schon eine aufregende Sache. Wenn man sehr, sehr viel Geld und noch mehr Zeit in die Hand nimmt, dann hat man schon „Pipi in der Hose“ wenn das Ding endlich an den Start geht.
Gerade auch deshalb, weil wir ja fast alles auf links gezogen haben. Neues Konzept, neues Design, neues System, neue Technik, neue interne Verlinkung und natürlich eine komplett neue Software. Nicht zu vergessen der neue Server.

Also hier mal eine kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke.

In den ersten Wochen sind wir von der Google erst mal auf die Bretter geschickt worden. Keine Ahnung warum. Die Weiterleitungen und sonstigen Einrichtungen haben eigentlich tadellos funktioniert. Vielleicht war es ein zufällig zeitgleiches Update oder der Google musste sich erst einmal daran gewöhnen, dass da ein komplett neues Gebilde auf dem Tisch lag.

Dann sind von heute auf morgen zwei unserer bisherigen Shops weggefallen.  Beides zusammen führte erst einmal zu einem erheblichen Besucherrückgang.

Der Serverstart war mehr als holprig. Zwar ist er nach wie vor extrem schnell, aber das Shopware eigene Cache Konzept hat ihn ein bisschen gestört. Die Anpassungsschwierigkeiten sind mittlerweile abgestellt.

Die Konversationsrate hat sich um bemerkenswerte 40% gesteigert. Das ist beachtlich und natürlich auch ungelogen.

Die Verweildauer und die Seitenaufrufe der jeweiligen Besucher sind ebenfalls stark nach oben gegangen.

Eines meiner Lieblingsplugins „Custom Products“ wird sehr gut angenommen. Mit ihm kann man komplizierte Artikel sehr schön abbilden und für den Kunden aufarbeiten. Das ist z.b. bei den Möbeln von Asoral Roomplanner im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert.

Ein weiteres Lieblingsplugin kann leider noch nicht zum Einsatz kommen, weil unsere Version noch nicht für das neu entwickelte  Plugin entwickelt ist. Und so wird der Produktberater leider erst nach dem nächsten Update zur Verfügung stehen.

Die Zugriffszahlen auf unser Magazin sind nahezu explodiert. Das liegt sicherlich auch daran, dass es
a) komplett überarbeitet und aufgehübscht ist und
b) wesentlich prominenter im Shop dargestellt wird.

Unser hauseigenes Bonussystem wird sehr gut angenommen. Ebenso, wie unsere automatisierten und personalisierten Gutscheine. Das Bonussystem das bisherige Stammkundenrabattsystem abgelöst.

Auch unser Bundleangebot (also passende Artikel zum Vorteilspreis) wird sehr gut angenommen. Allerdings setzen wir das bisher sehr sparsam ein. Denn das entspricht nicht unserer Philosophie.
Allerdings macht es beispielsweise bei Lampen mit passenden Leuchtmitteln durchaus Sinn – für beide Seiten.

Unterm Strich bleibt also bisher nur Positives. Und ich bin dementsprechend froh, dass wir diesen Schritt gewagt haben.

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kinder räume Bonussystem

Bisher haben wir immer mit einer Art eigenen Kundenkarte gearbeitet. Die Bestellungen unserer Kunden wurden gesammelt und je nach Gesamtvolumen errechnetet sich daraus eine Rabattstufe, die generell bei jeder folgenden Internetbestellung zum tragen kam.

Das gibt es im neuen Shop so nicht mehr. Das Konzept ist durch unser eigenes Bonuspunkte System abgelöst worden. Im richtigen Leben heisst das in den Geschäften auch „Treuepunkte“. Nur mag ich dieses Wort nicht besonders. Deswegen kann der Kunde bei uns Bonuspunkte sammeln. Und zwar ganz automatisch.

Denn sobald im Shop etwas gekauft wird, werden dem Käufer automatisch Bonuspunkte gutgeschrieben. Deren Anzahl richtet sich nach der Summe. Pro 100 Euro Einkauf, spendieren wir 5 Punkte. Jeder dieser Punkte ist dann 1 Euro Wert.

Diese Punkte werden im jeweiligen Kundenkonto gespeichert und können dann jederzeit bei einem Folgekauf eingelöst werden. Wobei ich auch schon beim springenden Punkt bin. Denn Voraussetzung für die Anrechnung der Punkte ist ein Kundenkonto. Das System muss ja irgendwie wissen, wem, wieviel Punkte gehören.

Ich persönlich bin ein Freund des unregistrierten Einkaufs. (Ist bei uns natürlich auch möglich. Aber man kann eben nicht alles haben. Wer sammeln will, muss sich bei uns anmelden.

Ich verspreche mir von diesem System sehr viel. Gerade, was Kundenbindung angeht. Das Punktesystem ist direkter und greifbarer. Insofern gehe ich davon aus, dass es auch sehr häufig genutzt weir.

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Es ist geschafft – Wir haben einen neuen Internetladen

Vor neun Monaten haben wir mit den Planungen unseres neuen Onlineshops begonnen. Letzte Woche war es dann endlich soweit. Unser neuer Shop ist online. Und wir sind alle mächtig stolz auf unsere Arbeit.

Jeder, der in diesem Metier unterwegs ist, weiss um die Bedeutung und den Aufwand, der hinter solch einem Projekt steckt. Es sind eben nicht nur die Bildchen und Texte, die man  schlussendlich sehen kann, wenn alles fertig ist. Die meisten Herausforderungen liegen hinter den Kulissen.

Unsere erste Herausforderung lag im Wechsel des Shopsystems. Nach vielen Jahren haben wir uns von Oxid verabschiedet und sind nun der neusten Shopware verfallen. Der Migrationsaufwand (ganz unpolitisch) war enorm. Denn schliesslich mussten viele Jahre Geschichte, Daten, Artikel, Zuweisungen, Kundendaten, Anpassungen und noch vieles mehr, in ein komplett neues System reingefrickelt exportiert werden.

Dazu kamen die vielen tausend neuen Möglichkeiten, die die Software hergeben, mit Leben zu füllen. Ganz abgesehen von den Herausforderungen, die jeder neuer Livegang mit sich bringt. Exemplarisch zu nennen sind hier der Google – Stichwort Weiterleitungen – und die Anbindung an die bestehende Warenwirtschaft. Gerade der Aspekt der Weiterleitungen war ein ziemliches Gewürge, denn eine der grossen Veränderungen war die Zusammenlegung unserer drei Shops.  Die beiden „Subshops“ kinder räume – deko und kinder räume – baby, sind seit letzter Woche Geschichte. Nichts desto trotz – oder gerade deswegen – mussten alle zigtausend Kategorien auf entsprechende Kategorien im neuen Shop umgeleitet werden.

Aber das war nicht das Einzige. Denn um die Sache rund zu machen, haben wir uns dazu entschlossen mit dem neuen Shop auch den Server zu wechseln. Ein Abwasch nennt man das wohl.

In den nächsten Wochen werde ich hier mal etwas detaillierter auf einzelne Aspekte eingehen, was und warum alles neu ist. Drei grosse Punkte lassen sich dennoch festhalten.
1. neue Software
2. Aus drei mach eins. Wir haben jetzt „nur“ noch einen Internetladen
3. Das Design. Konzept und Shopdesign sind komplett überarbeitet.

Dieser Beitrag soll aber nicht beendet werden, um noch drei grosse Dankeschöns los zu werden.

Das dickste Danke geht an unser Team, das mich während der letzten Monate weitestgehend in Ruhe gelassen hat und mir die grossen und kleinen Alltags Katastrophen vom Hals gehalten hat. Ein purer Luxus, denn so war es mir erst möglich mich konzentriert und ausschliesslich auf das Grossprojekt zu konzentrieren.

Unsere Agentur digidesk, mit der wir schon seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Mit einer unglaublichen Kondition und Gelassenheit hat sie auch meine beklopptesten Wünsche umgesetzt und meine Höhen und Tiefen wunderbar abgefangen. Die Jungs von digidesk haben einen riesigen Beitrag dazu geleistet, dass das Ding jetzt so läuft und aussieht, wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe.

Und dann gibt es da noch scale commerce. Den neuen Stern am Serverhimmel. Die schönste Erfahrung ist nicht die Tatsache, dass der neue Shop jetzt rennt „wie Sau“, sondern die Betreuung durch das Team im Vorfeld, als auch während des Livegangs.

Unsereins ist in technischen Sachen ziemlich ungebildet und unbedarft. Und so eine Neueröffnung incl. Serverumzug macht man auch nicht nebenher. Das ist eine ziemliche Belastung und Aufregung, denn schliesslich hängt eine ganze Menge daran. Aber mit welcher Ruhe, Gelassenheit und Souveränität das ganze Projekt gemanaged wurde, ist schon enorm. Vor allen Dingen das Gefühl der Sicherheit, das mir als Kunde zu jeder Zeit gegeben wurde war doch schon sehr beruhigend.

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Ernst des Lebens

Oben erwähnter Ernst geht jetzt los. Und das nicht nur, weil die Ferien nun schon wieder eine Woche hinter mir liegen.
Denn jetzt geht es endlich mit dem neuen Internetladen los – und zwar offiziell. Der Startschuss ist gefallen, die Lizenz gekauft, das System eingerichtet und die Daten aus dem jetzigen Shop bereits übertragen.
Das ist aber erst der Anfang. Das können sicherlich alle bestätigen, die ein komplett neues System aufsetzen.
Der Shop wird komplett umgekrempelt – vom neuen Design und der Umsetzung der neuen Möglichkeiten ganz zu schweigen.
Es liegt eine grosse aber auch schöne Aufgabe vor uns, auf die wir uns alle freuen.
Der Eröffnungstermin wird zwar „erst“ im neuen Jahr liegen. Aber wir alle wissen, wie die Zeit rast – gerade bei solch einem Projekt. Insofern halte ich mich mit genauen Wünschen und Zielen noch zurück.
Auf geht`s.

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