lange Freundschaften pflegen

Freundschaften soll man pflegen – heisst es. Ob sich das auch auf die beruflichen Begegnungen bezieht, weiss ich nicht. Allerdings gibt es da einen Kindermöbelversender aus Hamburg, mit dem uns seit vielen Jahren eine Freundschaft verbindet. Zumindest, wenn man das geben – nehmen Prinzip zu Grunde legt.
Denn mal lässt „er“ sich geben und dann wieder nimmt „er“ sich. Mal sind es eigene Fotokollagen, die von uns unwissentlich gegeben werden. Dafür werden Texte genommen, um sich dann als Gegenleistung wieder Fotos geben zu lassen. Dieses Nimm – Nimm Verhältnis hat nun über viele Jahre Bestand. Das ist umso erstaunlicher, als dass wir immer wieder versucht haben die Freundschaft aufzukündigen. Leider ohne Erfolg. Denn die Hartneckigkeit*, mit der wir gestalkt und beklaut werden hat schon zeckige Dimensionen erreicht.
Eigentlich verbindet man mit Hamburg  ja so etwas, wie Kaufmanns Ehre. Allerdings scheint es sich hier um Zugezogene zu handeln.

*Lehrerhinweis: extra so geschrieben

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wenigstens etwas

Manche Inhaber  anderer Internetläden entschuldigen sich wenigstens, nachdem man sie freundlich darauf hingewiesen hat, dass es uncool ist „anderer Leute“ Texte und/oder Fotos zu klauen.
Das macht die Selbstbedienungsmentalität natürlich nicht angenehmer, aber im Nachgang ein wenig versöhnlicher.
Wenigstens etwas.

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Meine Katze hatte Flöhe …

… jetzt sind sie weg. Sachen gibts.
Herr Wikepedia meint ja, dass Flöhe Parasiten seien. Ich persönlich finde das Wort im Zusammenhang mit Tieren immer etwas unpassend. Sind wir Menschen es doch, die die Maßstäbe festlegen. Aber das ist ein anderes Thema.
Im Gegensatz zu meiner tierischen Haltung, finde ich die Begrifflichkeit parasitär bei manchen Menschen dagegen schon eher angebracht.
Da wird sich an fremden Eigentum mit einer Selbstverständlichkeit bedient, die fast schon beeindruckend ist. Texte werden eins zu eins (inclusive der Pfehler) kopiert und damit es keine halbe Sache wird die Fotos direkt mit dazu.
Seit 20 Jahren mache ich jetzt schon den Quatsch mit dem Internetz. In den ersten Jahren habe ich in solchen Fällen immer mit einer netten Mail und einer angeschlossenen Bitte reagiert, das Diebesgut doch bitte wieder unsichtbar zu machen.
Aber seit ein paar Jahren nun habe ich da „keinen Bock mehr drauf“. Soll heissen: der Kram geht direkt zum Anwalt. Mir geht diese Selbstbedienermentalität und die Haltung dahinter so auf den Senkel, dass meinerseits kein Interesse an mehr an einer diplomatischen Lösung besteht.
Denn gerade die Einsacker müssten eigentlich wissen, wieviel Arbeit hinter den Dingen steht. Und manchmal ist die pfehlende Kinderstube wirklich frustrierend.

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Dumm und dreist in einem Zug

Dass gute Form und guter Stil nicht zwangsläufig etwas miteinander zu tun haben, beweist ein Onlineshop aus dem südlichen Teil Europas.

Der Laden hat aber offensichtlich  jegliche Form & Stil verloren.

Das alleine wäre ja nicht besonders erwähnenswert. Bemerkenswert ist allerdings, wie saudumm sich „die Jungs“ beim klauen angestellt haben. So strunzdumm, dass man es gar nicht glauben will.

Worum geht`s? Unter Anderem um ca. 300 Artikelbeschreibungen, die von uns zum Teil sehr aufwendig recherchiert  und umfangreich geschrieben sind. Und es geht nicht um einfaches abschreiben, umschreiben oder inspirieren lassen. Nein es geht um dumpfes kopieren mittels Tastatur. Und zwar eins zu eins.

Das alleine ist noch Preis in der Kategorie „Honk des Monats“ wert. Lustig wird es erst, wenn es an die gediebstahlten Inhalte geht.
Denn neben der kopierten Kleinschreibung und der vorhandenen Schreibfehler, gesellen sich auch Inhalte, die es nur bei uns – den kinder räumen – zu bestaunen gibt.

Und so erfährt der geneigte Leser auf den Seiten der Klauanfänger, dass es einen Laden in Düsseldorf zu besuchen gibt. Desweiteren wird auf Markenläden, Kategorien und Seiten verwiesen, die es nur in unseren Internetläden gibt – dort aber nicht.

Den Vogel haben die Diebstahldilettanten allerdings damit abgeschossen: Selbst die Passagen, die auf unsere anderen Internetläden kinderräume-baby und kinderräume-deko verweisen, sind in den Texten noch vorhanden.

Danke für diese Art der Werbung, aber sowas braucht kein Mensch.

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schwups – und schon isser weg – der text

die schweiz ist ja in momentan aller munde, weil man dort das geld lassen und hinbringen kann, was hier kein platz mehr hat. aber man kann auch seine texte abholen lassen, wie ich neulich erfahren habe. jedenfalls sind sie in die schöne alpenrepublik exportiert worden.
dieser spezielle fall entbehrt nicht einer gewissen komik.  denn die „jungs“ kopieren auf  (und von) der einen seite eins zu eins artikeltexte. geben sie sich aber doch gleichzeitig richtig mühe  mit dem (ihrem) urheberrechtsgedöns  zu palavern. eine echte (kinder)traum welt.
versuchen sie es mal mit selber schreiben. ist gar nicht so schwer. man muss nur versuchen mit der fingerspitze den buchstaben zu treffen.

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täglich grüsst das murmeltier

man glaubt es kaum. aber auch im jahre 2014 werden noch fotos geklaut und für den jeweils eigenen webshop genutzt. man glaubt es noch weniger, wenn es sich um wiederholungstäter handelt.
seinerzeit hatte der versender von kindermöbeln aus dem schönen hamburg noch produkttexte eins zu eins kopiert. später nach meinem dezenten hinweis auch entfernt – natürlich kommentarlos.
dieserzeit sind es plötzlich fotos, die von uns erstellt wurden, und die auf mysteriöse weise den weg auf die selbe fremde homepage gefunden haben.
das ist fast schon so peinlich, dass man sich fremdschämen muss, wäre es nicht so ärgerlich. aber offensichtlich verfährt man nach dem motto „doppelt hält besser“.
ein einfacher anstand würde mir allerdings schon genügen.

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freche maus – wandtattoo

da passte es ja ganz gut, dass ich vor ein paar tagen hier etwas über meine kindermöbel geschrieben habe.
warum? weil ich eine mail bekam, ob wir die möbel auch auf ebay verkaufen würden.
jeder, der mich kennt, weiß dass alleine das wort „ebay“ in verbindung mit unseren möbel zu erhöhtem pulsschlag führt.
ein blick nach der ebay machte aber schnell klar, worum es ging.
und zu der hohen taktfrequenz gesellte sich dann ziemlich schnell würgereiz, als ich erfuhr, dass unsere fotos auf ziemliche dilletantische weise zur produktpräsentation von wandtattoos missbraucht wurden.
über meinem segelbootbett prangt nämlich jetzt die freche maus.
das war fast die höchstrafe.
um es noch mal unschwadronniert auszudrücken, damit es auch leute verstehen, die sich bemühen kreativ zu sein, aber vor lauter bemühungen vergessen, was sich gehört und was nicht.
foto: meins. nicht deins.
möbel auf dem foto: meins nicht deins.
die bescheuerte idee freche mäuse über das bett zu photoshoppen: deins. nicht meins

fazit. das ist verboten, unanständig und dazu schlecht gemacht. ganz abgesehen von der frechen maus …

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bilderklau

nein kein märchen. aber man glaubt es kaum – und trotzdem kommt es tatsächlich noch vor. bilderklau vom feinsten.
jeder, der schon mal ein tapetenbuch eingescannt oder abfotografiert hat und dannach die fotos auch noch berabeiten durfte, damit sie im internetladen einigermaßen chick aussehen, weiss, dass diese tätigkeit nicht zu den lieblingsarbeiten gehört.
dazu zieht schon mal das ein oder andere stündchen ins land.
umso ärgerlicher, wenn die entstandenen werke einfach von der konkurrenz geklaut werden. besonders charming, wenn dort alle anderen nicht geklauten bilder mit dickem und sichtbarem wasserzeichen versehen sind. (warum?)
unanstand und faulheit ist eine kombination, die mir nicht sonderlich liegt. ich überlege noch, ob wir eine rechnung schicken.

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facebook nachmachung

nein – es geht nicht um die winklevoss zwillinge, sondern um uns. und uns wirft man gott sei dank auch nicht vor die facebookidee geklaut zu haben.
die konkurrenz hält uns vor ihre facebookideen nachzumachen und uns schamlos an fremde (ihre) ideen ranzuzecken.
die conclusio aus den vorwürfen: reines und befriedigendes arbeiten könne man nur erreichen, wenn man eigene ideen entwickeln würde. diesen zustand der erleuchtung und diese bewustseinsebene hätten wir offensichtlich noch nicht erreicht.
aber wenn, dann würden wir die selbe erfahrung machen können. (ich danke an dieser stelle für das darin zum ausdruck gebrachte vertrauen in uns).
sogar das wort anwalt kam in der mail vor – jaja.
die anklage lautet geschmacksimitat. man kann bei facebook zum ausdruck bringen, was man mag. und wir mögen seiten, die die konkurrenz (und hundertausend andere) auch mag. und wir teilen inhalte von seiten, deren inhalte auch von der konkurrenz geteilt werden. pfui!
zweiter anklagepunkt: gewinnspielabkupferung. bei einem unser zahlreichen gewinnspiele gab es tatsächlich den gleichen (oder heisst es selben?) preis zu gewinnen, wie ein paar wochen zuvor bei einem gewinnspiel der konkurrenz.
dieser fauxpas ist in der tat unentschuldbar.
ich schlage also einen zweipunkteplan vor.
1. anschaffung von räucherstäbchen für das büro, um die nächste bewusstseinsebene zu erreichen, damit wir bei der arbeit alle glücklicher und zufriedener werden und damit nicht mehr darauf angewiesen sind fremde ideen zu klauen.
2. der facebookbeauftragte wird bei der nächsten teamsitzug vor allen so richtig zur sau gemacht.
p.s. diese mail war mit sicherheit eine der abgefahrensten in meiner ganzen karriere. deswegen wird sie auch einen ehrenplatz im papierkorb bekommen. prost!

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auslandsreise

man mag es gar nicht glauben. aber es kommt immer noch vor. fotos und texte finden auf wundersame weise den weg in fremde onlineshops. sehr wahrscheinlich über die fünfte dimension,
gegen inspirationsnahme habe ich ja nichts. wohl aber gegen eins zu eins kopien.
dieses mal haben unsere inhalte den weiten weg in`s schöne wien gefunden.
deswegen möchte ich dies zum anlass nehmen noch mal für meine these zu werben.
texte sind wichtiger bestandteil eines jeden shops. es ist wichtige arbeit und  geschützte dazu. es gibt nicht wenige, die viel geld dafür ausgeben.
ebenso verhält es sich mit fotos und collagen.
ich investiere ungern viel zeit und mühe, um inhalte zu erstellen, die dann später per selbstbedienung ihren weg nehmen.
wenn die erstellung eines eigen shops zu mühselig ist, dann empfehle ich eine anstellung im copyshop. auch in sachen selbstverwirklichung.

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