doktorandin sucht blogexperten

eine anfrage dieser art bekam ich die tage. und natürlich habe ich direkt zugesagt mich ein wenig ausquetschen zu lassen. der aspekt der unternehmenskommunikation (auch) durch das instrument „corporate blog“ wird in der doktorarbeit thematisiert werden. und so ist die wahl unter anderen auch auf diesen blog bzw. mich gefallen. zum einen war ich natürlich auch ein bisschen stolz. auch weil meine motivation und intension offensichtlich nach draussen transportiert und erkannt werden.  und zum anderen interessiert mich dieses thema natürlich auch selbst. leider gibt es viel zu wenige blogs in sachen unternehmensdarstellung – und erst recht in unserem bereich.
das interview fand gestern statt und es war recht spannend. insbesondere deswegen, weil die fragen und die auseinandersetzung mit dem thema mir eine nachdenkung aufgezwungen haben. viele aspekte eines blogs haben sich herauskristallisiert und im laufe des gesprächs haben sich viele punkte verstärkt, die bisher im hintergund „rumgewabert“ sind.  auch ist mir die bedeutung  und vor allen dingen die chancen dieses blogs für uns noch einmal klar geworden. insofern bin ich sehr dankbar über diese gelegenheit gewesen. „gezwungenermassen“ ein wenig über uns und die thematik zu reflektieren. die fragen waren sehr anaylytisch, inhaltsschwer und auch sehr zielführend. das gab mir das gefühl, dass sich da jemand sehr intensiv mit der materie auseinandergesetzt hat und dieses medium auch wertschätzt. was ist unterm strich geblieben? es geht hier weiter wie bisher und der blog wird ein wichtiger bestandteil unseres unternehmens bleiben. danke an dieser stelle für das interessante gespräch.

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interview mit oliver beil

ich: guten tag herr beil. schön, dass sie sich ein wenig zeit für uns genommen haben.
oliver beil: gerne.
ich: wie geht es ihnen?
oliver beil: danke, gut.
ich: wie lange sind sie schon in dem geschäft tätig?
oliver beil: seit heute morgen.
ich: nein – wieviel jahre.
oliver beil: keine standardfragen. das war so abgemacht.
ich: o.k. sie sind ja nun mittlerweile aus tv und medien bekannt und sehr berühmt. sie werden sicherlich ständig auf der strasse erkannt und angesprochen. ist es nicht lästig nicht einmal in ruhe brötchen kaufen zu gehen?
oliver beil: bitte?
ich: gut. anders gefragt. haben sie kinder?
oliver beil: das geht sie nichts an.
ich: entschuldigen sie bitte.
oliver beil: hm.
ich: wie ist das kinderzimmers ihres sohnes eingerichtet?
oliver beil: soll das eine fangfrage sein?
ich: keine gegenfragen bitte.
oliver beil: aha – gut.
ich: wieviel verdienen sie eigentlich so?
oliver beil: ich habe mir gestern eine neue hose gekauft.
ich: interessant.
oliver beil: ja?
ich: wie sehen ihre pläne für die zukunft aus?
oliver beil: heute abend schaue ich mir vielleicht ein fussballspiel im fernsehen an.
ich: und beruflich?
oliver beil: fussballspielerei wäre nichts für mich.
ich: soso.
oliver beil: ja.
ich: darf ich noch was fragen.
oliver beil: nein.
ich: na gut. danke für das gespräch.
oliver beil: gerne. bis zum nächsten mal.

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examensarbeit

im zuge einer examensarbeit bin ich um hilfe gebeten worden. und zwar soll ich als „experte“ einige fragen zum thema kinderzimmer beantworten bzw. meinen senf zu einigen dingen rund um das thema abgeben. zum einen ehren mich diese art von anfragen und zum anderen macht es auch spass. aber es ist auch furchtbar spannend zu sehen, wie andere sich mit dem thema auseinandersetzen. das sehe ich auch, wenn ich beispielsweise als zugucker und bewerter bei projekten, arbeitswochen, entwürfen u.ä. rund um  kindermöbel und kinderzimmer hinzugebeten werde.
es zeigt grundsätzlich auch, dass das thema langsam in das bewusstsein der unterschiedlichsten berufsgruppen gelangt. gestalter, designer, gesellschaftsforscher und andere entdecken dieses feld für sich. das ist grundsätzlich erst einmal eine gute entwicklung, wie ich finde. auch weil es so gut wie nie behandelt wurde – und wenn doch, dann meist sehr theoretisch. das zeigen mir im übrigen auch einige fragen zu dieser thematik. sie sind zum teil sehr wissenschaftlich mit der hoffnung auf absolute und dogmatische antworten, die es zum thema kinder, kinderzimmer und wohnen im allgemeinen so nicht gibt – meiner bescheidenen meinung nach. gerade zum thema wohnen, gibt es kein richtig oder falsch – bis auf die ganz, ganz grundlegenden dinge vielleicht. ich plädiere oft mehr auf sich selbt und seinen bauch zu hören. das ist auch der rote faden in meinem kinderzimmerportal, in dem ich einige hilfestellungen gebe. viel zu viele experten und viel zu viele meinungen zu einem thema, in dem es eigentlich keine experten geben dürfte. und das sage ich auch als diplomierter innenarchitekt. das sage ich gerade als innenarchitekt. das studium hat mir seinerzeit für viele dinge die augen geöffnet und mich zu meiner heutigen, etwas ungewöhnlichen meinung gebracht. aber das ist ein anderes thema. zurück zu der examensarbeit. ich werde die fragen selbstverständlich nach bestem wissen und gewissen beantworten. ob das allerdings den erwartungen entspricht, weiss ich noch nicht. ich werde hier berichten.

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kinderzimmermacher

ende letzter woche habe ich mich zu einem interview mit der rheinischen post getroffen. naja – nicht gleich mit der ganzen zeitung, aber immerhin mit einer mitarbeiterin, die ganz viel über kinderzimmer und deren einrichtung von mir wissen wollte. demnächst ist eine serie geplant, bei der es um kinderzimmereinrichtung und planung geht. natürlich hat es mich gefreut, dass ich von dieser zeitung zum experten ernannt worden bin.
bei dem gespräch ist mir wieder mal klar geworden, wie sehr man im eigenen saft schmort, wenn man sich tagtäglich mit ein und dem selben thema beschäftigt und wieviele dinge man als selbstverständlich erachtet. betriebsblind ist eine passende zustandsbeschreibung. insofern war es eine schöne und interessante erfahrung mal wieder eine reihe von unbedarften fragen zu kindermöbeln, herstellern, einrichtungstrends und sicherheitsfragen zu bekommen. dadurch habe ich übrigens eine menge neuer anregungen für mein kinderzimmerportal und einige artikel auf selbigem bekommen.

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kinderzimmer als abenteuerspielplatz

eines von vielen telefoninterviews – dieses zum thema klettern & toben im kinderzimmer. mein senf dabei:

… „kinder haben oft phasen, in denen sie bestimmte themen toll finden. doch irgendwann sind piraten eben nicht mehr angesagt. dann wird höchstens noch auf dem piratenschiff gesegelt und geturnt, wenn besuch da ist.“ je genauer jedes teil im kinderzimmer nach farbe und form definiert ist, desto schneller wird es langweilig, sagt auch kinderzimmereinrichter oliver beil aus düsseldorf. „natürlich ist ein bisschen gestaltung nicht verkehrt. aber kinder sind auch mit einer matratze, einer decke und einem besenstiel glücklich und spielen damit pirat. und morgen ist eben genau diese matratze wieder etwas ganz anderes.“
hinzu komme die frage nach dem platz: „wenn man ein extra spielzimmer hat, kann man vielleicht eine rutsche und eine schaukel unterbringen – aber in einem durchschnittlichen kinderzimmer wird das schon schwierig“, so beil. …
… „tob- und sportgeräte gehören für mich eindeutig nach draußen“, so oliver beil. das kinderzimmer solle ein ort des rückzugs, der ruhe und des spielens sein. ..

den kompletten artikel gibt es hier

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dpa – interview

vor einigen wochen hatte ich als „experte“ ein telefoninterview in sachen kinderzimmer gegeben und natürlich sofort wieder vergessen. heute hat mein google-alert wieder darin erinnert, weil ich mir in einem der artikel selbst über den weg gelaufen bin. das ist dabei heraus gekommen und ich weiss nicht einmal mehr, ob ich das wirklich alles so gesagt habe. aber egal. es hört sich jedenfalls ganz gut an.

trotzdem hält der Innenarchitekt und kinderzimmereinrichter oliver beil aus düsseldorf nicht viel von solchen „mitwachs-konzepten“. „es ist nicht sinnvoll, von geburt an bis zur volljährigkeit in denselben möbeln zu wohnen. das hat auch etwas smbolisches, denke ich.“ kein kind wolle ewig im gleichen bett liegen. „außerdem kann sich doch jeder an die eigene jugend erinnern, in der er sich irgendwann für sein kinderzimmer geschämt hat. wenn da dann auch noch ein umgebautes babybett drin steht, dann ist das einfach peinlich.“

… denn neueinrichten ist immer auch eine geldfrage, gibt oliver beil zu. „allerdings lassen sich doch gerade kinderbetten prima vererben – sei es ans eigene geschwisterchen oder innerhalb von familie und freundeskreis“, sagt der experte. das weiterreichen solcher erbstücke spare nicht nur geld, sondern sorge obendrein für etwas nostalgie. „es gibt aus meiner sicht als innenarchitekt nichts schöneres, als mit einzelnen highlights zu arbeiten, die vielleicht nicht ins wohnkonzept passen, aber von opa und oma stammen.“

den ganzen artikel gibt es übrigens hier

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interviews

hin und wieder bekomme ich einige „intwerviewanfragen“. journalisten und freie „schreiber“ interessieren sich für das thema kinderzimmer und kindermöbel und freuen sich über hilfe eines „fachmannes“. es geht um trends, einrichtungsbeispiele und andere aspekte des kindlichen wohnens. die tage hatte ich wieder ein längeres und nettes gespräch mit einer dame von der dpa.
und was ich eigentlich sagen will …. das brachte mich auf die idee intwerviews mit mir selber zu führen und hier im blog eine kategorie dafür einzurichten. ist (eigentlich) eine prima idee. man kann sich fragen, was man will und natürlich auch antworten, was man will. es wird un- zensiert, gekürzt und verfälscht. fragen, die keinen menschen interessieren, oder keiner zu fragen wagt. und das beste – man kann sich immer hinter sich selbst verstecken.
und alles, was einem im normalfall zu peinlich und uninteressant wäre in einem blog zu verschreiben, kann dann immer noch in einem interview verwurstet werden. eine optimale resteverwertung. umgekehrt natürlich genauso. alles, was zu spannend und interessant für einen gewöhnlichen blogbeitrag wäre, findet in einem selbstgespräch eine wunderbare bühne.

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